Rauzahndelfine, Große Tümmler, Fleckendelfine, Blainville-Schnabelwale, Schnabelwale
In letzter Zeit konnten wir auf unseren Walbeobachtungstouren vor La Gomera folgende Wal- und Delfinarten sehen:
- Große Tümmler
- Atlantischer Fleckendelfin
- Rauzahndelfine
- Blainville-Schnabelwale
- Schnabelwale (unidentifiziert)
Diesen Monat haben wir wirklich Glück mit den Rauzahndelfinen. Oft haben wir sie bei der Jagd, in der Bugwelle unseres Bootes oder neben unserem Boot beobachten können. Sie waren viel mit sich beschäftigt- mit jagen, spielen und Schildkröten umher schubsen. Doch es schien, also wären wir interessant genug, um mit uns Zeit zu verbringen, nachdem ihre Mägen mit Fischen gefüllt wurden.
Fleckendelfine näherten sich immer mal wieder, um uns zu beobachten und in der Bugwelle unseres Bootes mitzuschwimmen.
Zum Ende des Monats besuchten uns Offshore Tümmler: Diese unterscheiden sich deutlich von den küstennah lebenden Tümmlern, da sie vom Körperbau her kräftiger und größer sind. Bisher trafen wir sie eher weiter draußen an, diesmal jedoch nur ca. 3 Meilen vor unserer Küste. Ob sie wegen der vielen fliegend Fische hier waren?
In weiter Ferne und nur kurz haben wir Blainville-Schnabelwale gesehen.
Leider gibt es immer Mal wieder Sichtungen von verletzten oder scheinbar erkrankten Tieren. Zu erkennen an den abgeschnittenen Rückenflossen bzw. großen Flecken auf der Haut.
Des Weiteren konnten wir einige Male Unechte Karettschildkröten beobachten, Sepiasturmtaucher, die unter anderem von einem Kadaver eines Riesenkalmars naschten, und auch andere Arten von Sturmtauchern.
Seilknäuel und Netze sind tödlich für die Tiere, wenn sie als Geisternetze im Meer treiben. Es verstecken sich oft große Haken mittendrin.
Deshalb müssen wir beim Einsammeln des Mülls auf See immer vorsichtig sein.
Die Sichtungsrate für diesen Zeitraum beträgt 70%.
Fotos: Noel Covián, OCEANO Archiv





















